Pressemitteilungen

20.01.2022, 18:11 Uhr
Fünf „Zukunftsschulen“ in Oldenburg ausgewählt
„Demokratiebildung und zukunftsorientiertes Lernen stärken“
Fünf Oldenburger Schulen hat das Niedersächsische Kultusministerium im vergangenen Jahr als „Zukunftsschule“ ausgewählt: IGS Flötenteich, IGS Kreyenbrück, Grundschule Kreyenbrück, Oberschule Eversten und Herbartgymnasium. „Dazu gratuliere ich herzlich. Sobald es die Corona-Lage ermöglicht, werde ich mich vor Ort über die Umsetzung des Projektes informieren“, kündigte die Oldenburger Landtagsabgeordnete Dr. Esther Niewerth-Baumann an. 
 

„Wir wollen den Schulen in Niedersachsen nachhaltige, innovative und demokratiefördernde Elemente in der Schulentwicklung ermöglichen. Es ist gut und richtig, dass die Schülerinnen und Schüler stärker darauf vorbereitet werden, sich als mündige Bürgerinnen und Bürger aktiv, kritisch und selbstreflexiv in demokratische Aushandlungsprozesse einzubringen“, umriss die CDU-Politikerin die Ziele. Zudem sollen an den ausgewählten Modellschulen ein konkretes Verständnis von Demokratiebildung vermittelt und Perspektiven aufzeigt werden, wie ein demokratischer und an Nachhaltigkeit orientierter Schulentwicklungsprozess in Unterrichts- und Schulkultur fest verankert werden kann.

„Es ist richtig, wenn Partizipation, Teilhabe und Engagement aller Beteiligten in der Schule gestärkt werden. Ein selbstbestimmtes und zukunftsorientiertes Lernen regt zur kritischen und konstruktiven Auseinandersetzung mit dem Leben in einer globalisierten Welt an“, betonte die Landtagsabgeordnete. Daneben sei die Stärkung von Kinderrechten im Schullalltag ein weiterer prägender Leitgedanke der schulischen Innovationsvorhaben in Niedersachsen.

 

Zum Hintergrund:

Die 65 „Zukunftsschulen“ bilden alle Schulformen ab und sind in allen Landesteilen vertreten. Im Vorfeld mussten sich Schulen mit konkreten Modellvorhaben bewerben und ihre Bereitschaft erklären, fünf Jahre an dem Modellprojekt mitzuwirken. Zudem war wichtig, dass die gesamte Schulgemeinschaft den Prozess mitträgt, so dass die Gesamtkonferenz und der Schulvorstand, in welchem auch Schülerinnen und Schüler sowie Erziehungsberechtigte vertreten sind, der Teilnahme zustimmen mussten. Zudem ist vorgesehen, dass die Schulen mit außerschulischen Initiativen kooperieren. Eine wissenschaftliche Evaluation und Begleitung erfolgen, um wichtige Erkenntnisse zu gewinnen für den späteren Transfer innovativer Ansätze in die Fläche. Das Niedersächsische Kultusministerium hat die Schulen auf Grundlage ihrer Bewerbungen ausgewählt.